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AK Astronomie – Quartalsvortrag: Sehen in der Astronomie

Veranstaltungsdetails

Astronomisches Beobachten findet überwiegen nachts statt. Doch bei Dunkelheit hat der Mensch, im Gegensatz z. B. zu Eulen, eine viel schlechtere Sehschärfe. „Nachts sind alle Katzen grau“ lautet ein altes Sprichwort, welches fast jedem bekannt sein dürfte. Und es stimmt: nachts sehen wir überwiegend nur Grautöne. Doch warum ist das so?

Die farbtüchtigen Zapfen der Netzhautmitte, welche uns bei Helligkeit ein scharfes Farbsehen ermöglichen, sind einfach nicht lichtempfindlich genug. Bei Dunkelheit sind die empfindlicheren, aber farbuntüchtigen Stäbchen der Netzhaut in Aktion.

Aber das Beobachten in der Astronomie ist mehr als die ausschließliche Funktion der Augen. Zur Wahrnehmung und zum optimalen Beobachten gehören Zeit und Erfahrung, und ein paar „Tricks“, wie z. B. das indirekte Sehen.

Wie sagte schon der große Astronom und Musiker Wilhelm Herschel (1738-1822): „Erwarten Sie nicht, beim Schauen schon zu sehen; Sehen ist eine Kunst, die erlernt werden muss“.

Kometen, die Relikte aus der Entstehungszeit unseres Sonnensystems, haben die Menschen schon immer beeindruckt. Nicht selten wurden sie als Omen, als Zeichen der Götter angesehen…

Weitere Angaben

Zielgruppe:
ab 10 Jahren
Referent
Dr. Rolf-Dieter Schad, NAWI Zweibrücken, Augenarzt

Datum & Uhrzeit:

Mittwoch, 09. September / 19:00 - 20:30

Eintritt:

frei

Veranstaltungsort